AfB-Dithmarschen

Aktueller Tipp: Wie kann Inklusion gelingen?

Veröffentlicht am 09.02.2014, 13:24 Uhr     Druckversion

Schleswig-Holstein ist Spitzenreiter der Flächenländer, was die Inklusionsquote angeht:

Im Schuljahr 2011/2012 lag sie im Bundesdurchschnitt bei 25%, in Schleswig-Holstein aber bei 54,1% und wird für das Schuljahr 2012/2013 sogar bei 60% liegen.

Die Aussagekraft dieser Prozentangaben ist gering, weil sie keine Auskunft darüber geben, wie inklusiv die Arbeit an den einzelnen Schulen tatsächlich ist.

Damit Inklusion vor Ort gelingen kann, müssen z.B. zufrieden stellende Antworten auf folgende Fragen gegeben werden können:

  • In welcher Weise wurden die Lehrkräfte und in der Schulsozialarbeit tätigen darauf vorbereitet?
  • Erhalten sie Unterstützung fachlicher Art in der täglichen Arbeit?
  • Wie viele Lehrkräfte und SozialarbeiterInnen sind pro inklusiv arbeitender Schulklasse tatsächlich verfügbar?
  • In wie vielen Wochenstunden stehen sie je Klasse zur Verfügung?
  • Wie ist es um die Fort- und Weiterbildung bestellt?

 

Der folgende Link führt Sie zu einem Interview mit Pit Katzer, dem Schulleiter der Erich Kästner Schule in Hamburg, an der schon seit zwanzig Jahren Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen. Im Interview wird deutlich, was erforderlich und notwendig ist, um Inklusion an einer Schule zu realisieren; deshalb lohnt es, dieses Interview zu lesen:

 

http://www.zeit.de/2014/06/inklusion-schule-lernen-erfolg

 

 


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