Jugendhilfeausschuss

Bericht aus dem Jugendhilfeausschuss
vom 15. Januar 2014

Betriebskostenförderung beim Ausbau von U3 Krippenausbau

In der letzten Zeit wurde in den einzelnen Gemeinden die zusätzliche Betriebskostenförderung des Landes für die Kinder unter drei Jahren diskutiert. Es sah so aus, dass sich hier der Kreis und die Gemeinden nicht einigen könnten. Besonders aus der Kreisstadt kam es durch den Bürgermeister immer wieder zu Einsprüchen. Das konnte jetzt behoben werden. Da der Kreis die Kosten der Sozialstaffel für die Familien bezahlt, einigten sich der Kreis , die Städte und die Gemeinden auf ein einheitliches Vorgehen. Die Mittel des Landes werden in einem Verhältnis von 20% Kreis und 80% Gemeinden/Städte aufgeteilt.

Damit ist eine Einigung auf freiwilliger Basis erzielt worden, zu der das Land die kommunale Familie aufgefordert hatte.

Bemerkung am Rande: Das Land hat auch deshalb keine landesweit einheitliche Regelung erlassen, weil die Regelungen für die jeweilige Bezuschussung in den einzelnen Kreisen sehr unterschiedlich gestaltet sind.

Trotzdem hat die CDU und auch die FDP wieder darüber gemeckert, dass die Landesregierung  den Kommunen freie Hand bei der Organisation gelassen hat. Für mich entsteht nur die Frage:“ Können es die Kommunen nun oder können sie es nicht?“ Und für mich steht fest:“ Wir können es – wenigstens der Kreis!“

Zukunftsgemeinde

Als Zukunftsgemeinde Dithmarschen erhielten beim diesjährigen Wettbewerb die Gemeinden Brunsbüttel, Büsum, Tellingstedt, Wesselburen, Nindorf das Logo verliehen und Wesselburen dazu 1000 Euro und Nindorf 4000 Euro als Siegerpreis.

Sozialraumorientierung Dithmarschen

In Dithmarschen betreuen die unterschiedlichen freien Wohlfahrtverbände insbesondere Jugendliche durch vielfältige Hilfen. Herr Gebauer von der  IUVO  stellte seine Organisation vor. Er erläuterte die Arbeit u.a.  an Beispielen von Hennstedt ,  Albersdorf oder auch Krumstedt.

Die IUVO gehört zur Diakonie Schleswig-Holstein und betreut Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen, betreut Projekte im In- und Ausland und arbeitet intensiv mit Städten und Gemeinden zusammen.

Bericht vom 13. 03.2014

Der Sozialhaushalt des Kreises steigt aufgrund wachsender Probleme, demografischer Fragestellungen und Entwicklungen. Deshalb erhält unser Kreis auch nach der geplanten kommunalen Finanzreform einen besonderen Zuschuss. Strukturschwach , fast keine Industrie, wenig produzierendes Gewerbe, aber schwierige und oftmals prekäre – also unterbezahlte und ungesicherte – Beschäftigungsverhältnisse, gerade im Tourismus. Dem trägt die Landesinitiative der Landesregierung Rechnung. FDP und CDU hatten das glatt übersehen und waren auch deshalb gegen das Tariftreuegesetz und Endsenderichtlinien in Schleswig-Holstein.

Um so erfreulicher ist die Arbeit der Familienberatungsstelle der Diakonie im Kreis. In den Standorten Heide, Meldorf, Brunsbüttel, Wesselburen, Büsum leisten die Pädagogen, Psychologen und Sozialarbeiter eine gute Unterstützung der betroffenen Familien. 1013 Fälle wurde 2013 bearbeitet, beraten und unterstützt. 2 Drittel konnten abgeschlossen werden. Positiv hat sich gerade in Dithmarschen die sog. Sozialraumorientierung ausgewirkt. Näher am Ball, aber dafür auch näher an den Familien. Manch Heimunterkunft wird so vermieden. Der Ausschuss kann das nur unterstützen.

Allerdings: Vor Jahren wurde das Budget für die Familienberatungsstelle, angesichts steigernder Löhne ein Unterfangen, das nicht immer zu unterstützen ist. Hier muss der Ausschuss nacharbeiten.

 
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