SPD-Kreisverband Segeberg kritisiert schwarz-gelbe Energiepolitik
Auf drei Veranstaltungen hat sich der Kreisverband der SPD mit dem Thema alternative Energien und deren konkrete Anwendung befasst.
In Henstedt-Ulzburg ging es dabei um die Biomassenutzung und das Klimaschutzprogramm, in Bad Segeberg um die Rekommunalisierung der Stromversorgung und um die Integration von Solaranlagen und Erdwärme in bestehende oder neue Heizsysteme.
Auf der dritten Veranstaltung im Storchendorf Hitzhusen zeigten Fachberater insbesondere die Möglichkeiten der Nutzung von Kleinwindanlagen auf. Maßgeschneiderte Kleinanlagen für private Nutzer zu interessanten Preisen weisen den richtigen Weg in eine unabhängige Energieversorgung. Am Beispiel der Stadtwerke in Hameln wurde überzeugend dargestellt, wie Gemeinden und Städte den Weg in die Energieautarkie finden. Vorgestellt wurde auch das Projekt „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“, das Kommunen anspornen soll, sich eines Tages komplett durch erneuerbare Energien zu versorgen.
Der SPD-Kreisverband kritisiert in diesem Zusammenhang die aktuellen Entscheidungen der schwarz-gelben Regierung als Schritt in die falsche Richtung und als Gefahr für die steigende Nutzung erneuerbarer Energien. Die Bundesregierung hat nach der Kürzung der Förderung von Solarstrom nun auch die Mittel zur Markteinführung erneuerbarer Energien radikal gesperrt –Solaranlagen auf Ackerflächen sollen nicht mehr gefördert werden. Damit torpediert schwarz-gelb die weltweiten Bemühungen um eine nachhaltige Klimapolitik.
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