SPD Dithmarschen trifft

Unter dem Motto ‚die SPD trifft‘, kommt die SPD-Kreistagsfraktion in Abständen mit wirtschaftlichen Unternehmen zum Gedankenaustausch zusammen. Dieses Mal ging es zum bäuerlichen Betrieb der Familie Jensen in Bargenstedt, die ihren Familienbetrieb in dritter Generation ausübt und im Wesentlichen auf die Schaf- und Rinderhaltung ausgerichtet hat.

Die produzierende Landwirtschaft steht momentan allgemein stark unter Druck aufgrund hoher Erzeugerkosten einerseits und harter Vermarktungsstrategien durch die großen Handelsketten andererseits. ‚Ein ruinöser Wettbewerb‘, so der SPD-Fraktionsvorsitzenden, Jörg-Uwe Halusa, ‚bringt nicht nur Nachteile für die Landwirtschaft, der dadurch eine auskömmliche Existenzgrundlage entzogen wird‘. ‚Auch die Verbraucher‘, so Halusa weiter, ‚werden mit Billigfleisch aus Massentierhaltung in ihren Erwartungen auf ein gutes Angebot zunehmend enttäuscht‘.

Die Familie Jensen hat sich deshalb bewusst gegen diese Tierhaltung entschieden und stellt ihren Betrieb derzeit auf biologische Erzeugung um. Die SPD begrüßt diesen Schritt, da er eine Verbesserung der Wertschöpfung für den Familienbetrieb und eine Qualitätssteigerung für die Verbraucher bedeutet.

Natürlich ging es bei dem Besuch der SPD-Fraktion auch um das Thema Wolf. Familie Jensen zeigte dabei Respekt vor diesem Wild, als Teil der Natur. Die Schutzmaßnahmen hier in Dithmarschen können ihr Ziel jedoch nicht erreichen, da es zwar finanzielle Unterstützung für mobile Zäune gibt, für die jedoch ein riesiger Antragsaufwand zu betreiben ist. Dies ist für viel Schafttierhalter kaum zu leisten. Zudem sein dann auch noch nicht die Frage gelöst, woher die personellen Ressourcen für die Aufstellung dieser arbeitsaufwendigen Abwehrzäune kommen sollen.

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