SPD legt Grundstein für Wirtschaftswachstum in Dithmarschen und unterstützt nachhaltig die Umsetzung der Energiewende

Mit unserer Initiative für eine konsequente Positionierung beim Ausbau der Wasserstoffwirtschaft in Dithmarschen, hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Grundstein für eine nachhaltige Stabilisierung unseres Wirtschaftsstandortes und gleichzeitig für eine wesentliche Verbesserung der CO2 Umweltbelastungen gelegt. Durch einen mit großer Mehrheit getragenen Antrag bereits in der Juni-Sitzung des Kreistages, wird Dithmarschen einen weiten Sprung in die zukunftsweisende Wertschöpfung der Wasserstoff-Technologie für unsere Region machen.
Anfang August hat der Bund für das Projekt ‚Reallabor Westküste‘ Fördermittel in Höhe von 30 Mio. freigegeben, mit dem die Nutzung von klimaneutralen Wasserstoff im industrielle Maßstab unterstützt werden soll. Das Projekt hat eine zentraler Bedeutung für die Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Dithmarschen und die Westküste wird mit der technischen Umwandlung von grünen Strom aus On- und Offshore Windkraft und den anderen erneuerbaren Energiequellen zu klimaneutralem Wasserstoff in industrieller Größenordnung nicht nur eine beispielhafte Modellregion in Deutschland, sondern auch ein Hotspot für einen Energiestandort mit weit überregionaler Bedeutung und Anziehungskraft für Unternehmen, die die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der CO2-freien Energie nutzen wollen.
Für den Kreis Dithmarschen beinhaltet der grüne Wasserstoff große ökonomische Potentiale im Hinblick auf das Gelingen der Energiewende durch eine Wirtschaftsbranche, die in Zukunft bei uns ihr Zentrum haben und für einen beachtlichen Mehrwert sorgen wird. Um diese Transformation der Wirtschaft schnell hochzufahren, hat SPD jetzt in der letzten Kreistagssitzung vom 20. August die Einsetzung eines Wasserstoffbeirates beschließen lassen. Es ist wichtig einzelne Aktivitäten auf Kreisebene zu bündeln und zu synchronisieren. Es sind bereits Projekte der Wasserstofftechnologie und deren Überführung in die Anwendung angelaufen. Auch hat es Investitionen von westdeutschen Unternehmen gegeben, die sich an der hiesigen Technologieentwicklung beteiligen wollen. Einen Schulterschluss gilt es deshalb auszubauen und zu intensivieren, da es zahlreiche Handlungsfelder gibt.
Der Aufbau einer Kommunalen Infrastruktur und die Nutzung der Abwärme bei der Wasserstoffproduktion durch Einspeisung in ein Wärmenetz, sowie die Speicherung von Wasserstoff und auch der konsequenter Ausbau der Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur für den Schwerlastverkehr, ÖPNV und für Kommunalfahrzeuge sind nur einige Beispiele. Auch geht es um die Schaffung einer sicheren Investitionsumgebung und in einem nächsten Schritt um eine Entwicklung von Energiepartnerschaften mit benachbarten Kreisen.
Die Komplexität dieser neuen Technologie verdeutlicht, daß dies keiner alleine schaffen kann. Wirtschaft, Verwaltung und Politik müssen dafür am gleichen Strick ziehen. Der von der SPD vorgeschlagene Wasserstoffbeirat wird hierbei helfen. Dieser besteht aus dem Landrat, Vertretern der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, sowie der Entwicklungsagentur Region Heide und der Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel. Der Beirat soll den Weg aufzeigen, wie wir die Technologien und wie wir die Unternehmen in diesem Bereich weiter voranbringen können, um unseren Wirtschaftsstandort zukunftssicher zu machen und damit letztlich auch gute Arbeitsplätze zu schaffen.

Solidarische Grüsse

Norbert Drengk
stv. Fraktionsvorsitzender

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